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Reise „Down Under1.Teil: Australien, 2. Neuseeland - Südinsel, 3. Neuseeland - Nordinsel, 4. Polynesien – Fotos bei flickr und bei Facebook

5. zweiter Sommer in Neuseeland, 28. Oktober 2018 – 30. Januar 2019

1. Auckland - 2. Paihia – 3. Tauranga – 4. Golden Bay – 5. Kenepuru Sound – 6. Wanaka – 7. Manapouri

8. Manapouri - Queenstown, 18. – 30. Januar 2019

Am 18. Januar fuhr ich bei Nieselregen zum Lake Monowai. Da besseres Wetter angekündigt war frug ich an der Borland Lodge nach, erhielt den Hinweis auf blaue Stellen über den Wolken und fuhr durch die Wolken zum Borland Saddle. Dort war schon blauer Himmel und so stieg ich mit finnischen Besuchern zum Mt Burns und kletterte die letzten Meter auf den Gipfel. Am 19. fuhr ich bei Regenwetter nach Frankton, wo ich im Motorcamp einen guten Platz bekam und machte eine erste Erkundungsfahrt über die Peninsula Road. Am 20. ging ich nach dem Sonntagsgottesdienst durch den Ort und auf den Queenstown Hill. Am 21. versuchte ich vergeblich auf den Peninsula Hill zu steigen. Alle Wege sind gesperrt, Privatgrund, betreten verboten. So übte ich auf dem Yamaha-Flügel in St Peter. Am 22. und am 23. war das Wetter schlecht und ich übte auf der Orgel in St. Peter. Am 24. ging ich mit den Wakatipu Walkers vom Remarkables Skifield zum Lake Alta und dann weiter zum ersten Gipfel der Remarkables, 2200m, mit sehr guter Aussicht. Am 25. gelang es mir bei einem Auto-Elektriker die Beleuchtung meines Trailers zu reparieren, die mir am 18. kaputt gegangen war. Meine Erkältung hatte sich aber verschlimmert, so dass ich mich mittags schlafen legte. Am 26. übte ich morgens in St. Peter, nachmittags wanderte ich in Arrowtown den Rundweg Sawpit Gully. Am 27. sang im Sonntagsgottesdienst ein gutes Quartett und anschließend wurde ein Paar verabschiedet, welches nach 20 Jahren in Queenstown nun nach Nelson umzieht. Als ich am Nachmittag in warmer, von Australien kommender Luft, am 12 Mile Delta wanderte, traf ich in diesem für mich wenig spektakulären Gebiet 2 geführte Touren: ein Lord of the Rings Führer erklärte asiatischen Touristen die Positionen einzelner Szenen die hier gedreht wurden und eine gut für’s Canyoning ausgestattete Gruppe kam den Wasserfall vom Maori Gully hinunter. Auf der Weiterfahrt nach Glenorchy zogen die Wolken immer tiefer und ich sah mehrere Kitesurfer. Auf der Rückfahrt wurde es etwas sonniger, aber am Abend setzte dann längerer Regen ein. Am 28. stimmte ich das Sauter-Klavier von Ella & Julian, die ich am Sonntag beim Empfang kennengelernt hatte. Nach dem Abendessen machte ich noch einen Spaziergang durch die Queenstown Gardens. Am 29. segelte und ruderte ich in 10 Std. 17,8 km bei wenig Wind von Frankton Marina nach Queenstown und zurück. Im Frankton Arm beeindruckte mit ein großer Katamaran. Am 30. machte ich nach 3 Fehlstarts am Coronet Peak einen Gleitschirmflug von 19 Minuten.

 

7. Manapouri - Milford, 9. – 17. Januar 2019

Am 9. Januar fuhr ich von der Buscot Station am Lake Pukaki vorbei nach Timaru (Top10). Dort traf ich mich am 10. mit John Hargraves zu einer Führung durch die South Island Organ Company. Am Nachmittag besuchte ich in Herbert Ron Newton mit seinem Orgelmuseum. Auf der weiteren Fahrt besichtigte ich vor Kurow Maori-Zeichnungen. Zum Sonnenuntergang stieg ich vom Benmore Dam auf den Gipfel der Halbinsel, bevor ich ein letztes Mal in der Buscot Station übernachtete. Am 11. fuhr ich über Wanaka nach Cromwell und spielte kurz auf der kleinen Orgel der kath. Kirche. Über Frankton fuhr ich nach Manapouri, wo ich eine Woche im Caravan Park blieb. Dort lud ich Gundi, die vergeblich versucht hatte, ein Boot zu mieten, zum Segeln ein. Am 12. segelten wir auf dem Lake Manapouri, da der Wind aber bald aufhörte, setzten wir am Nachmittag zum Südufer des Waiau River über und wanderten den Circle Track. Am 13. gab’s Regenwetter. Ich verabredete mich in der Anglican Church in Te Anau mit Sally, konnte bei ihr Klavier üben und stimmte es auch. Anschließend nutzte ich in einem Restaurant das Wifi. Am 14. fuhr ich nach einem Besuch des Doc-Centers in Te Anau nach Milford. Da ich aber ohne Vorbuchung nicht zum Sandfly Point übersetzen konnte, fuhr ich zur Homer Hut zurück und ging nach dem einchecken noch den Weg zum Lake Marian. Am 15. stieg ich von der Homer Hut zum Gertrude Saddle und weiter bis zu den Schneefeldern unterm Barrier Knob, die mich wie Max 2015 und etliche andere Bergsteiger ohne Steigeisen heute von dem Gipfelanstieg abhielten. Hier war die Aussicht nach Südwesten schön. Vor dem Abstieg ging ich vom Gertrude Saddle ein wenig hinauf zum oberen See, um etwas andere Ausblicke zu haben. Auf dem Rückweg begegnete ich David mit Partnerin. Am 16. fuhr ich mit Go Orange über den Lake Manapouri und den Wilmot Pass zum Doubtful Sound, bis zur Tasman Sea und zurück. Dieser Fjord ist größer als der Milford Sound, aber weniger spektakulär. Am 17. übte ich in Te Anau wieder Klavier bei Sally, die dann mit Familie in die Sommerferien startete. In der Library bereitete ich mich mit Wifi und Büchern auf meine weitere Reise vor.

 

6. WanakaOmaramaMt Cook, 27. Dezember 2018 – 8. Januar 2019

Am 27. Dezember kümmerte ich mich um fällige Reparaturen. Am 28. fuhr ich in Cardrona zur Snow Farm hinauf und wanderte in 8 Stunden 25 km, 865 Höhenmeter auf und ab, zu 2 Gipfel in der ausgedehnten Fläche der Pisa-Range mit instruktiver Aussicht auf die Neuseeländischen Alpen. Am letzten Wochenende dieses Jahres war der Wind zu stark zum Gleitschirmfliegen und Segeln. Viele Berggipfel steckten in den Wolken und so wurde es hauptsächlich ein Musik-Wochenende. Samstag zog ich von der ausgebuchten Glendhu Bay zum Lake Outlet Holiday Park um. Mittags wanderte ich noch einmal um den Diamond Lake und am Nachmittag besuchte ich ein besonders schönes Konzert: the mentalist collective spielte um die Zuhörer herum wandernd folkmusik mit Gitarren, Stimmen und dezentem Schlagzeug. Sonntag übte ich nach der Messe über 5 Stunden am Clavinova der kath. Kirche. Nachmittags wurde ich auf das Rhythm & Alps Festival in Cadrona aufmerksam, aber das, was ich von der Straße hören konnte entsprach nicht meinem Geschmack. Im Cadrona Hotel spielte eine Touristin auf einem alten Klavier Musik von Einaudi und Tiersen, die mich mehr ansprach. An Silvester wurde das Wetter schlechter. Abends war ich an der Seepromenade und sah das Feuerwerk zum Jahresbeginn. Am 1. segelte ich kurz am Lake Outlet, aber der Wind war zu stark. Danach stieg ich zum Mt Iron, kehrte mit beginnendem Regen aber wieder um. Am 2. bestieg ich bei besserem Wetter den Mt Iron, buk mir meinen Blatz und übte wieder am Clavinova. Abends ging ich ins Kino: Le Grand Bain. Am 3. bekam mein Laptop ein neues Display und am Nachmittag wanderte ich vom Raspberry Car Park zur Aspiring Hut. Am 4. stieg ich von dort 1300 Höhenmeter hinauf zum Cascade Saddle. Eigentlich wollte ich den Mt Tyndall besteigen, aber der Wind dort oben war mit über 100 km/h zu stark und so stieg ich wieder ab und fuhr nach Wanaka zurück (zusammen also in 11 Std. 17 km, 1300 hm auf und 1500 hm abwärts gelaufen). Auch am 5. hielt das stürmische Wetter an und ich spielte wieder in der kath. Kirche. Am 6. verbrachte ich dort den Vormittag. Nachmittags fuhr ich bei Regenwetter über den Lindis-Pass mit vielen Lupinenfeldern nach Omarama, wo ich in Tony‘s Buscot Station für 3 Tage blieb, am Keyboard spielte und wir uns viel über seine Reisen, Politik etc. unterhielten. Am 7. segelte ich zunächst bei wenig Wind und wolkenlosem Wetter auf dem Lake Benmore. Am Nachmittag setzte ein Wind ein, der für mich trotz gerefftem Segel zu stark war, so dass ich nicht zu meinem Startpunkt zurückkam, sondern am Nordufer ankerte. Ich fand einen Camper, der mich mit seinem Speedboot über den See schleppte und kam so spät aber gut zurück. Am 8. stieg ich von der White Horse Campsite bei Mt Cook Village über die Müller Hut zum Mt Olivier und hatte beste Aussicht. Nach einem Besuch des Doc-Centers in Mt Cook Village fuhr ich nochmals zum Tasman Lake um auch dieses Tal ohne Wolken zu sehen.

 

5. Nelson - Kenepuru Sound – Christchurch - Wanaka, 13. – 26. Dezember 2018 + 99 Fotos

Am 13. Dezember übte ich viereinhalb Stunden auf der renovierten Orgel und dem Steinway-Flügel in der Nelson School of Music. Ich übernachtete im Brook Valley Holiday Park und spielte am 14. die gute, aber reparaturbedürftige Orgel und den Flügel im Nelson College. Abends fuhr ich zur Mistletoe Campsite. Am 15. segelte ich Achteinhalb Stunden, 40km im Kenepuru Sound von der Portage Bay bis zum Ende bei Kenepuru und zurück. Am 16. segelte ich von der Ohingaroa Bay im Mahau Sound aus die westliche Hälfte des Kenepuru Sounds. Bis nördlich des Onahau Lookout brauchte ich 6’20 Std, für den Rückweg 3 Std, insgesamt 43km. Am 17. stieg ich bei immer besserem Wetter auf den Mt Stokes und genoss die überragenden Ausblicke. Am Abend fuhr ich über Havelock nach Blenheim. Am 18. fuhr die schöne Ostküste über Kaikoura, wo immer noch viel an der Straße repariert wird, nach Leithfield Beach und besuchte wieder Chris und Sigrid. Vom 19. bis zum 21. übernachtete ich in Christchurch im Top 10, der beim Dauerregen der nächsten Tage recht nass war aber durch unbegrenztes, manchmal gut funktionierendes Wifi gefiel. Am 19. fuhr ich zum Autoverleih Abuzzy, da ich immer noch nichts über die Versicherung gehört hatte und doch meine Reparaturkosten vom 6. zurückbekommen wollte. Am 20. spielte ich die im Februar eingeweihte Orgel der Baptist Church, ein mit Elektronik (Monarke) kombinierte Bevington-Orgel die mich weniger überzeugte als die Orgel von St Paul’s in Canberra. In der School of Music konnte ich einen großen Hammerflügel von Paul Downie spielen (leider lange nicht gestimmt) und ein gutes 2-manualiges Cembalo von Jürgen Ammer, ohne 4‘, sehr gut gestimmt. In St Michael’s spielte ich wieder auf der schönen Orgel. Am 21. spielte ich kurz auf dem excellenten Bösendorfer-Flügel in St Michael’s, dann fuhr ich nach Mount Somers, ließ das Boot im Holiday Park, fuhr das Tal hinauf und stieg auf den Mt Sunday. Am 22. wurde das Wetter besser und ich fuhr nochmals die Ashburton Gorge Road ins Tal hinein um ein Foto des Mt Potts zu machen. Dann fuhr ich am Lake Tekapo mit vielen teils kilometerlangen Lupinenfeldern vorbei nach Twizel, wo ich den Pyramid Track ging an dem Filmszenen vom Lord of the Rings gedreht worden waren. Weiter fuhr ich nach Wanaka, wo ich im Glendhu Bay Motorcamp 6 Übernachtungen buchte. Am 23. fand ich in Wanaka fixdigitalsolutions, eine Werkstatt, die das defekte Display meines Laptops erneuern kann. Nachdem ich Wäsche gewaschen hatte, versuchte ich am Nachmittag in der Glendhu Bay zu segeln, es war aber zuwenig Wind. Am 24. startete ich mit meinem Gleitschirm am Treble Cone an einer etwas höheren Stelle, konnte aber auch diesmal den Start nicht überhöhen, sondern mich nur mühsam eine Weile halten. Anschließend fuhr ich die lange Gravel Road zum Raspberry Car Park und wanderte ein Stück in Richtung Aspiring Hut. Am 25. stieg ich wie viele Andere bei wolkenlosem Wetter auf den Roys Peak (4Std Aufstieg, 2’15 Abstieg, 15,5km, 1300 Höhenmeter) mit schönen Blicken auf den Lake Wanaka und die umliegenden Berge. Am 26. segelte ich von Glendhu Bay bis in die Bucht vor Wanaka (6 Std, fast 25 km) zunächst bei unregelmäßigem Wind und zunehmenden Wolken, dann mit mehr Sonne und dem vorhergesagten starken Wind.

 

4. Cape Runaway - Napier – Turangi – Wellington – Golden Bay, 28. November – 12. Dezember 2018 + 99 Fotos

Am 28. November fuhr ich von Whakatane die Nordostküste entlang zum Cape Runaway, hatte dann an der Ostküste Regenwetter und fuhr über Gisborne bis Wairoa. Am 29. empfing mich Gary Bowler an der Orgel in Napier Cathedral und ich fuhr weiter mit Fotopause an den Waipunga Falls über Taupo nach Turangi. Am 30. wanderte ich in 5 Std. 12km: vom Mangatepopo-Parkplatz zunächst hinauf, machte bei einsetzendem Nieselregen aber kehrt und ging nach Whakatane. Nachmittags fuhr ich nach Palmerston North, wo ich wieder Mona + Darri besuchte. Am 1. Dezember besuchte ich das Woodville Reed Organ Museum, musste dort aber feststellen, dass keines der zahlreichen Instrumente gut funktionierte. Abends besuchte ich das Weihnachtskonzert der Palmerston North Choral Society mit sehr guten Solisten. Am 2. besuchte ich Roy Tankersley, spielte lange auf seiner Hausorgel und seinen Cembali wurde bewirtet und wir unterhielten uns angeregt. Nachmittags fuhr ich zum Camp Elsdon in Porirua. Am 3. segelte ich 4 Std, 15 km in Wellington von Evans Bay zum Te Papa Museum und sah so viele Orte, die ich von Land kannte vom Wasser aus. Dem auch auf der Rückseite schön bemalten Klavier näherte ich mich auf Sprechweite. Nachmittags spielte ich in St Pauls Lutheran Church eine kleine mechanische Orgel von Flentrop und einen guten Flügel. Am 4. fuhr ich nach Autobahnstau mit der Fähre nach Picton. Dort genoß ich die Aussicht von der Ridgeline am Snout Track und fuhr weiter nach Havelock. Ich stieg am Wasserfall vorbei bei schönem Wetter den unformed Track zum Takorika und von dort nach Westen über Forstwege hinunter zur Straße. Auf dem Rückweg nach Havelock begann es zu regnen und zu stürmen und ich blieb beim angenehmen Rutherford Backpackers. Am 5. nahm ich einen schwedischen Weitwanderer mit nach Nelson. Auf der Weiterfahrt kam es in Motueka zu einem Unfall: Ein deutsches Paar welches mir entgegen gekommen war, bog rechts ab und ich prallte, obwohl ich noch kurz eine Vollbremsung machte, frontal gegen die seitliche Schiebetür ihres Leihwagens. Von meinem Kühlventilator war ein Flügel abgebrochen, der Kühler leckte und die hölzerne Heckausstattung war aus der Verschraubung gerissen und nach vorne gekippt. Am Abend reparierte ich die Innenausstattung. Am 6. bekam ich in Motueka von einem gebrauchten Toyota den Kühlventilator, den Kühler und das elektrische Panel für die Lüftungssteuerung. Der Kühler wurde überarbeitet und mitsamt dem Ventilator eingebaut und ich konnte über den Takaka-Hill (immer noch Baustelle) nach Clifton zu Kemp English fahren und den Nachmittag in seiner Sammlung Cembalo, Hammerflügel und Giraffenflügel stimmen und spielen. Am 7. segelte ich von Totaranui aus in der Awaroa Bay 2 Std, 12 km mit reichlich Wind und wurde manchmal von der Gischt nass. Anschließend wanderte ich in Awaroa bei Ebbe über den Sand und ein Stück des Abel Tasman-Tracks. Am 8. stimmte und spielte ich nochmals die Instrumente der Mobbs-Sammlung. Am 9. stieg ich bei bestem Wetter auf den Parapara Peak (1350m hinauf + hinunter) und hatte gute Sicht nicht nur auf Golden Bay, sondern bis hinüber zum Taranaki und zu Bergen der Kaikoura Ranges. Am 10. ging ich ins Rawhiti Cave, besuchte Te Waikoropupu Springs, fuhr über den Taranaka Hill und die Canaan Road in den Abel Tasman Nationalpark und ging durch wunderschönen Wald mit Vogelgesang zu Harwoods Hole. Zum Übernachten fuhr ich zur Old MacDonalds Farm in Marahau. Am 11. segelte ich von Kaiteriteri aus in 9 Std. 31km bis um Adele Island herum bei stark wechselnden Winden, manchmal 1 Std. Flaute, aber auch so stark, dass ich mit über 12 km/h surfte. Am 12. fuhr ich mit Wilsons Passagierschiff von Kaiteriteri die ganze schöne Küste entlang bis Totaranui und wanderte von Medlands Beach bis Anchorage, leider meist Wald mit wenigen Aussichtspunkten. Ich übernachtete dann wieder beim Happy Apple Backpackers in Motueka.

 

3. Paihia - Auckland – WaitomoTauranga - Whakatane, 19. – 27. November 2018 + 99 Fotos

Am 19. November übte ich vormittags wieder auf dem Steinway. Nachmittags nahm ich von Paihia aus an der Hole in the Rock – Dolphin Seekers Tour statt. Wir bekamen Erläuterungen zu Cooks Anchorage an der Motuarohia Insel, sahen Delphine mit denen andere schnorchelten und fuhren durch die Waewaetorea Passage zum Cape Brett, wo wir trotz der deutlichen Dünung durch das große Felsentor der vorgelagerten Insel Motukōkako. So sah ich die Inseln zwischen denen ich am 12. gesegelt war nochmals aus anderer Perspektive. Am 20. besichtigte ich die sehr schönen Kawiti Caves und fuhr mit Umwegen über die Mt Tiger Road bei Whangarei und die Kraack Road am Dome Valley bei regnerischem Wetter nach Auckland. Am 21. spielte ich lange auf dem neuen Kawai-Flügel in St Matthew und half anschließend Paul beim Orgelstimmen. Abends ging ich ins Kino und genoss Bohemian Rhapsody, von dem mir Ulla erzählt hatte. Am 22. übte ich an der Orgel der Methodist Church und am Flügel in St Matthew. Am 23. segelte ich mit David bei bestem Wetter von der Half Moon Bay zur Harbour Bridge und zurück (35km in 6 Std). Anfangs hatten wir wenig Wind, am Ende (mit einigen kleinen Regatten) war der Wind so stark, wie es das Boot gerade gut vertrug. Am 24. regnete es viel. Ich besuchte mittags Kelly Tarlton’s Sea Life Aquarium und ging abends in Manukau ins Fireworks-Jubiläumskonzert des Manukau Symphony Orchestra. Es begann mit Händels Feuerwerksmusik, trotz der großen Besetzung stilsicher und lebendig gespielt. Dann spielte Michael Houstoun Bachs d-moll Konzert, bei dem ich mich manchmal über die mangelnde Lautstärke des Cembalos geärgert habe. So genoss ich, es diesmal mit dem Flügel zu hören und musste dabei an den Kurs von Harnoncourt „Bach voor Pianisten“ 1975 in Den Haag denken. Nach der Pause folgten Rachmaninows Paganini-Rhapsodie und Tschaikowskys Romeo und Julia, ebenso bravourös gespielt. Am 25. fuhr ich im heftigen Dauerregen nach Waitomo,wo ich die Aranui und die Ruakuri-Höhlen besichtigte. Zum Übernachten fuhr ich zum Mighty River Camping am Lake Karapiro. Am 26. fuhr ich nach einem Abstecher über die McLaren-Falls nach Taurangi, kam im Omokoroa Caravan Park unter und stieg bei Sonnenschein auf den Mt Manganui bevor es dann wieder regnete. Am 27. flog ich am Mt Manganui 43 Min. mit meinem Gleitschirm. Anschließend fuhr ich nach Whakatane und nach dem Einchecken im Holiday Park zum Kohi Point Lookout und wanderte zur Otarawairere Bay.

 

2. Paihia - Rawene, 14. – 18. November 2018 + 98 Fotos

Am 14. November konnte ich durch Vermittlung von Michael Houstoun bei Jill 4 Std. auf einem 100-jährigen, excellent gepflegten Steinway-Konzertflügel üben. Am Nachmittag verbrachte ich mehrere Stunden  mit David, meinem Mitsegler von Second Summit, der nun auch in Opua eingetroffen war. Am 15. fand ich meine Zahnbürste wieder, die in Kerikeri aus dem Auto gefallen war, besuchte die Missionskirche in Waimate (mit einer Orgel von Bevington) und das Pioneer Village (ein Museum aus historischen Häusern) in Kaikohe. Auf dem dortigen Segelflugplatz war ich nach etlichen Flügen der Clubmitglieder schon ins Flugzeug eingestiegen als die Winde streikte. Ich fuhr weiter zum schön gelegenen Rawene Holiday Park, wo ich übernachtete. Dort traf ich ein Paar aus Tschechien, welches ein Boot leihen wollte. Ich lud es ein, am 16. auf meinem kleinen Boot mitzufahren. Da zunächst kein Wind war, ruderte Karel bis ein leichter Lufthauch uns weiterbewegte. Wir fuhren vom Ebbstrom unterstützt den Hokianga Harbour abwärts und fanden schon bald Boulder die wir zu Fuß erkundeten. Bei den Koutu Boulders stiegen meine Gäste nochmals aus und ich segelte langsam parallel. Als sie wieder eingestiegen waren, drehte der Wind und nahm zu, so dass wir für den Rückweg nur die Hälfte der Zeit brauchten. Wir segelten weiter in die Narrows hinein, als wir aber umkehren wollten, mussten wir feststellen, dass das Boot bei dieser Beladung nicht in der Lage war, gegen Wind und Strom vorwärts zu kommen. So waren wir froh, dass uns kurz vor Kohukohu ein Motorboot entgegen kam, welches bereit war mein Boot nach Rawene zurück zu schleppen. Nachdem wir zusammen gegessen und Fotos ausgetauscht hatten, fuhr ich zum Cowshed bei Kaikohe, wo ich günstig übernachtete. Am 17. fuhr ich nach Einkäufen in Kerikeri zum Bay of Islands Holiday Park bei Paihia. Ohne Boot fuhr ich weiter nach Rawhiti und wanderte 10 km über den Pukehuia hoch und den östlichen Anstieg des Cape Brett Track zurück. Am 18. war ich morgens bei einer Chorprobe in St James in Kerikeri. Mittags saß ich in Kaikohe beim ersten Start im Segelflugzeug und flog mit dem Clubpräsidenten 29 Minuten mit Fernsicht zur Bay of Islands und zum Hokianga Harbour. Am Nachmittag segelte ich mit Tucker Thompson, einem Zweimaster nach alter Tradition, in der Bucht vor Russell.

 

1. Auckland - Paihia, 28.Oktober – 13. November 2018 + 99 Fotos

Am 28. Oktober besuchte ich den Sonntagsgottesdienst in St Matthew-in-the-City. Nachdem ich mich noch lange mit einem der Sänger unterhalten hatte, brachte mich Stephen zum Freemans Backpackers. Um 14 Uhr besuchte ich das Orgelkonzert von Raúl Prieto Ramírez in der Town Hall. Er spielte auswendig und begeisterte das Auditorium so, dass er 4 Zugaben geben musste. Anschließend holte ich bei Mark in Greenhithe meinen Toyota ab. Entsprechend seiner Empfehlung fuhr ich am 29. nach Manukau und bekam nach Umschreibung von 9 auf 2-sitzig die Warranty of fitness. Am Nachmittag spielte ich in St Matthew Klavier und zeigte abends Paul, wie man mit Abstecken der Pfeifen Mixturen stimmt. Am 30. zog ich in die Oaklands Lodge um und übte lange auf der Orgel der Methodist Church. Abends half ich Paul beim Orgelstimmen in St Matthew. Am 31. fuhr ich nach Waiuku, holte bei Kris mein Boot ab, welches ich im Mai über TradeMe (das neuseeländische ebay) gekauft hatte und bestellte einen kleinen Anker mit Zubehör. Dann fuhr ich nach Hoods Landing. Als ich sah, dass der für den Nachmittag angesagte Seewind einsetzte, machte ich kehrt und fuhr nach Karioitahi um meinen Gleitschirm zu benutzen. Am Startplatz war der Wind aber schon wieder zu stark und ich wurde bei mehreren Startversuchen bergaufwärts gezogen. Als ich, dem Rat eines deutschen Fliegers folgend, wesentlich tiefer startete, bekam ich beim Ausdrehen einen Lift nach oben und ich soarte die Küste entlang, bis meine Finger zu kalt wurden und ich am Strand landete. Nachdem ich in Waiuku etwas gegessen und den Anker abgeholt hatte, ließ ich das Boot in Hoods Landing zu Wasser, probierte den Außenborder aus und setzt probeweise das Segel. Den 1. November, an dem es viel regnete, verbrachte ich in Auckland mit Einkäufen und Arbeit am Computer. Am 2. fand ich in Manakau eine lange gesuchte Schraube für’s Seitenfenster des Toyota und ergänzte die Ausstattung des Boots mit Curryklemmen für die Schot. Nachdem ich gut gegessen hatte, fuhr ich zur Kawakawa Bay und ließ das Boot zu Wasser. Bei frischem Wind segelte ich ca. 400 Meter, dann legte sich das Boot etwas, so dass Wasser hinein floss und ehe ich mich versah, war ich durchgekentert. Das Holzschwert war im Schwertkasten verschwunden und es gelang mir nicht, das Boot wieder aufzurichten. Nach etlichen Minuten versuchte ich zu einem ca. 100m entfernten einsam ankernden Segelboot zu schwimmen, kam aber gegen den Wind nicht gut vorwärts und zog mich mühsam wieder auf mein kieloben treibendes Boot. Nach ca. 30 Minuten reagierte ein Motorboot mit Anglern auf mein Winken, kam mir vom Hafen zu Hilfe, ich stieg hinüber, wir konnten das Boot am Ankerseil aufrichten und in den Hafen schleppen. Nachdem ich mir trockene Sachen angezogen hatte, konnte ich das Boot mit Helfern auf den Trailer ziehen und aufräumen. Schwimmweste und wasserdichter Sack für Dokumente hatten sich bewährt, aber der ungesichert im Boot liegende Außenborder war verloren und das Steuer an den Steinen der Hafenmole zerbrochen. Ich suchte am Ufer noch vergeblich nach der weggeschwommenen Ruderpinne und fuhr die schöne Küste entlang nach Auckland zurück. Am 3. ging ich abends mit Paul und seiner thailändischen Freundin essen. Am 4. besuchte ich den Sonntagsgottesdienst in der Cathedral, traf dort Thomas (einen mit Paul befreundeten Organisten, mit dem ich im April viel Kontakt hatte) und sprach mit Philipp Smith. Nachmittags wanderte ich auf den One Tree Hill im Cornwall Park mit zahlreichen Schafen. Am 5. hatte ich die Instrumente der Kathedrale zur freien Verfügung und spielte - mit Unterbrechungen durch David Jenkin, einen unglaublich schnellen Klavierstimmer und durch etliche Führungen – über 6 Stunden auf der großen Orgel und dem Kawai-Konzertflügel. Am 6. half mir Paul Downie, aus Teilen die ich am Vortag im Baumarkt gekauft hatte, ein neues Ruder für mein Boot zu bauen. Ich bearbeitete das zugeschnittene Holz mit seinem Bandschleifer und lackierte es anschließend. Gegen Abend übte ich in der Methodist Church und Walter Nicholls spielte mir Stücke aus seinem Weihnachtsprogramm vor. Am 7. fuhr ich zu Martins Bay bei Warkworth, wo eine Schul-AG Optimisten zum Segeln vorbereitete und weiter nach Mahurangi, wo ich mein Boot zu Wasser ließ und durch die in der Bucht ankernden Boote segelte. Ein Angler gab mir einen Fisch und den Tipp, nach Ngunguru nordöstlich von Whangarei zu fahren. Dort fand ich einen günstigen Campingplatz und ließ mir den Fisch schmecken. Am 8. segelte ich im Ngunguru River über 4 Stunden, wurde aber bei der einsetzenden Ebbe oft durch Sandbänke behindert in denen ich mit dem Schwert steckenblieb. Am Abend fuhr ich nach Paihia. Am 9. fand ich in Opua einen Segelmacher, dem ich mein wenig gepflegtes Segel zum Überholen anvertraute. Dann fuhr ich zu den Wairere Boulders. Ich ging den Boulder Loop, durch den Nikau Forest zum swimming hole, zum Lookout und zum Magic Rock (insgesamt 2 Stunden) und genoss (besonders nach meinen schlechten Erfahrungen der letzten Monate ohne Wege und Markierungen in französisch Polynesien) die schön angelegten Wege. Um 15 Uhr holte ich mein Segel mit neuen Segellatten und reparierten Taschen ab, fuhr die Oromahoe Road zum Opua Kauri Walk und ging in Kerikeri zu den Te Wairere Wasserfällen und zum kleinen Wasserfall des Waitangi River an der Lily Pond Road. Auch konnte ich in Kerikeri meine Autolautsprecheranschlüsse verbessern und die Ausstattung um einen kleinen Kochtopf ergänzen. Am 10. segelte ich von Opua zunächst dreieinhalb Stunden gegen Wind und Ebbstrom zur Whangae Bridge und der Kawakawa River aufwärts, dann in 35 Minuten zurück und weiter zum Waikino Creek, insgesamt 6 Stunden schön ruhige Natur mit gutem Wind, Sonne und Vogelgesang. Am 11. startete ich in Opua zur Erkundung des Waikare Inlet. Als nach 25 Minuten an der Motutokape-Insel der Wind nachließ, änderte ich mein Ziel in Richtung Veronica Channel. Dort wurde mir der Wind aber schnell zu stark, so dass ich doch zum Waikare Inlet segelte, wo ich auch guten Wind hatte. Gleichzeitig fand hier eine Regatta mit 4 größeren Booten statt. Nach weiteren anderthalb Stunden fuhr ich in der Mitte der Wasserfläche mehrfach auf Sand und da ich keine brauchbare Tiefe fand kehrte ich um. Später hatte ich 45 Minuten Flaute nach der ich bei weniger Wind gut zurückkehrte. Zum Abendessen ging ich in den Cruiser Club und unterhielt mich mit dortigen Seglern. Am 12. fuhr ich mit der Fähre von Opua nach Okiato und weiter zur Kaimarama Bay. Von dort unternahm ich mit meinem Boot eine schöne Tour entlang der Inseln der Bay of Islands. Der in den Prognosen als schwach angekündigte Wind war für meine Nussschale genau richtig. Am 13. segelte ich von Waitangi bis in den Te Puna Inlet hinter Kerikeri und über Russell und Paihia zurück. Ich hatte diesmal so geplant, dass ich Tide und Wind optimal nutzte und in gut 7 Stunden 37 km zurückgelegt.